Buchhandlung Baeuchle

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Buchtipp: Stan

John Connolly



Der Ire John Connolly ist vor allem für seine Kriminalromane um den Ermittler Charles „Bird“ Parker bekannt. Stan ist sein erster biografischer Roman, für den er begeisterte Kritiken bekam.
Ein alter Mann sitzt in seinem Hotelzimmer und lässt sein Leben vorüberziehen. John Connolly nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Gedankenwelt von Stan Laurel, seine ärmliche Kindheit, seine ersten Theaterauftritte im Alter von 9 Jahren, sein Kampf um Erfolg, seine Verehrung gepaart mit Abscheu für Charlie Chaplin, seine ersten Erfolge, seine haarsträubenden Beziehungen, all dies erlebt der Leser hautnah mit. Und dann, dann erscheint Oliver Hardy und mit ihm beginnt Stans Aufstieg und Erfolg. Die beiden Männer verbindet eine tiefe liebevolle Freundschaft, ebenso wie beider Hang zu desaströsen zerstörerischen Beziehungen und zu Alkohol- oder Tablettenmissbrauch. Nicht nur im Film, auch im Privatleben sind die beiden tief verbunden. Diese wunderbare Beziehung ist Kern der Biografie, großartig, oft traurig, spannend und vielschichtig. Herrliche anspruchsvolle Lektüre, in die man sich zu Beginn reinkämpfen muss, nicht nur für Fans von „Dick und Doof“. „Stan“ ist keine Biografie im herkömmlichen Sinne und der Leser sollte ein wenig Vorwissen über Stan Laurel haben oder nachschlagen, um die Zusammenhänge, gerade zu Beginn des Buches zu verstehen.

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